Geleitwort

Liebe Gemeindeglieder,


Wasser!

Nicht immer fließt es so friedlich und gibt freundlich dem Grün genügend
Saft wie auf dem Titelblatt dieses Sommer-Gemeindeboten.


Wir sahen Überschwemmungen, die schlimmen nur im Fernsehen. Dennoch
schon bedrohlich nahe.


Wir lasen und hörten, dass die Waldböden nach jahrelangem Mangel immer
noch nicht ausreichend durchfeuchtet sind. Dass weltweit Wasserknappheit
in den nächsten Jahren immer größere Teile unseres Planeten unbewohnbar
machen wird. Und dennoch bohren wir jahrtausendalte Wasserreserven an,
die vermutlich kommende Generationen dringender brauchen als wir.

Wir Menschen haben heute unglaubliche Möglichkeiten, bis dahin, das
Klima zu verändern. Und doch wurde vermutlich noch selten die Frage so
häufig gestellt wie in unserer Zeit: „Was können wir denn ausrichten?“


Nun, wir können helfen, wo anpacken dran ist.


Wir können uns bewusst machen: Wasser ist nicht selbstverständlich im
richtigen Maße da. Und wir können vertrauen, dass Gottes Wasserzusagen weiterhin gelten. Bei der Taufe hat er gesagt: du bist mein Kind und nach der Flut hat er im Zeichen des Regenbogens gesagt: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.


Getroste sommerliche Wege wünscht
Ihr Martin Rehner